Becker KG:Geschichte

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Geschichte der Fritz Becker KG

Es war eine weitsichtige Entscheidung, als sich im Herbst 1936 Fritz Becker (Geschäftsführer 1936-1956) gemeinsam mit fünf Holzgroßhändlern entschloss, in Brakel im Weserbergland eine Sperrholzproduktion aufzubauen. Für die Standortwahl war neben dem Fachkräfteangebot entscheidend, dass der Rohstoff aus dem größten Buchenwuchsgebiet der Welt vor der Haustür über kurze Anfahrtswege zu beziehen war. Zusätzlich war die Nähe zur Möbelindustrie Ostwestfalens ein wichtiger Gesichtspunkt.

Mit 120 Mitarbeitern wurden In einer 2.100-qm-Halle neben Sperrholzplatten für Möbel auch Fassdeckel, Leiterstufen und Werkbänke pro­duziert. Die Erfindung der Spanplatte und ihr anschließender Siegeszug erforderte eine weitgehende Neuorientierung.

Gerdt Becker (Geschäftsführer 1957-1986) stellte entscheidende Weichen: Formteile und Formfederleisten wurden ins Programm genommen. Mit ihnen entwickelte sich Becker zu einem der bedeutendsten Formholzhersteller, dessen hohes technologisches Know-how von internationalen Designern und Herstellern geschätzt wird. Mit dieser Marktpositionierung ist auch der Name Günter Schwarz (Vertriebsgeschäftsführer 1974-1999) eng verbunden. Er hat die Neuausrichtung wesentlich vorangetrieben. Gemeinsam mit Dipl.-Kfm. Dr. Ralf Becker (Eintritt 1983) wurde die kundenorientierte Unternehmensführung konsequent weiterentwickelt. Am Standort Brakel werden heute mit 350 Mitarbeitern auf über 19.000 qm Produk­tionsfläche Formholzkomponenten entwickelt und auftragsbezogen für die welt­weite Kundschaft hergestellt.

Bei einer Exportquote von fast 40% beliefert Becker mit Schwerpunkt die Büro-, Konsum- und Objektmöbelindustrie. Darüber hinaus zählen Bahn- und Gartenmöbelhersteller sowie die Fahrzeugindustrie zu unseren Kunden.